Start Allgemeines Die trübe Zukunft von Wasserstoff-Aktien: Warum Anleger dennoch Chancen erkennen sollten

Die trübe Zukunft von Wasserstoff-Aktien: Warum Anleger dennoch Chancen erkennen sollten

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Die Zukunft von Wasserstoff-Aktien an der Börse sieht derzeit düster aus, obwohl die Unternehmen in vielen Ländern tatsächlich eine positive Entwicklung verzeichnen. Dieser Meinung ist Sven Jösting, Mitglied der Wasserstoffgesellschaft Hamburg e.V. und Fachautor bei „FUCHS H2-Invest“. Immer mehr Länder erkennen die Chancen der Wasserstoff-Wirtschaft und ergreifen Maßnahmen in diesem Bereich. In seinem Beitrag für FUCHS H2-Invest stellt Jösting daher Leitfragen vor, die Anleger berücksichtigen sollten, wenn sie in Wasserstoff-Aktien investieren möchten oder bereits investiert sind. Die aktuellen Kursniveaus der Wasserstoff-Unternehmen lassen den Eindruck entstehen, dass diese Technologie keine Zukunft hat. Angesichts der weltweit immer weiter wachsenden Entwicklung hält Jösting dies jedoch für völlig falsch. Täglich werden weltweit Projekte gestartet, die sich mit der Produktion und Nutzung von Wasserstoff in verschiedenen Anwendungen und Märkten befassen. Derzeit sind Projekte im Wert von über 500 Milliarden US-Dollar geplant, wovon erst 5 Prozent umgesetzt wurden. Es besteht also noch ein enormes Potenzial, selbst wenn einige Projekte möglicherweise gestoppt werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen stellt Jösting folgende Fragen, die Anleger berücksichtigen sollten: Glauben sie daran, dass Wasserstoff in Zukunft eine wichtige Rolle im Energiemix spielen wird? Glauben sie daran, dass eine Wirtschaft entsteht, in der Wasserstoff an vielen verschiedenen Stellen eingesetzt wird? Glauben sie daran, dass viele Unternehmen in diesem aufstrebenden Bereich in den nächsten Jahren viel Geld verdienen und stark wachsen werden? Können sie sich vorstellen, dass in Zukunft Hunderttausende von Lastwagen und Bussen mit Wasserstoff fahren und Schiffe sowie Lokomotiven auf H2 umgerüstet werden? „Wenn Sie diese Fragen mit ‚Ja‘ beantworten, dann lassen Sie sich von den niedrigen Kursen nicht beunruhigen“, sagt Jösting. „Geben Sie der Entstehung neuer Weltmärkte etwas Zeit, investieren Sie gezielt weiterhin in den Sektor und geben Sie Ihren verschiedenen Investitionen Zeit, sich zu entwickeln.“

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