Start Allgemeines Investmentmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien annähernd auf Vorjahresniveau

Investmentmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien annähernd auf Vorjahresniveau

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In den Monaten Januar bis November 2019 belief sich das Transaktionsvolumen laut Realogis, einem Beratungsunternehmen für Vermietung und Investment von Industrie- und Logistikimmobilien sowie Gewerbegrundstücken, auf knapp sechs Milliarden Euro und befindet sich damit auf fast demselben Niveau wie im Vorjahreszeitraum. „Bis Jahresende ist ein Gesamtvolumen von sieben Milliarden Euro durchaus möglich, was dem sehr guten Ergebnis von 2018 entspräche“, kommentiert Oliver Raigel aus dem Realogis Investment-Team. Die solide Basis spiegele sich auch in der Spitzen-Bruttorendite für Logistikimmobilien wider. Sie notiert weiterhin bei 4,20 Prozent.

Im Fokus standen 2019 Portfolio-Käufe mit einem Volumen größer 70 Millionen Euro sowie Einzeltransaktionen im Wert von über 20 Millionen Euro. Dabei wurde der jeweiligen Lage der Logistik- beziehungsweise Industrieimmobile bei den Einzeltransaktionen mehr Gewicht eingeräumt als bei den Pakettransaktionen. Insgesamt waren Portfolio-Deals in den vergangenen elf Monaten mit circa zwei Milliarden Euro für knapp 40 Prozent des Transaktionsvolumens verantwortlich.

„Zum ersten Mal seit langem ist die Rendite für Prime-Produkte mit 4,20 Prozent stabil auf dem Spitzenniveau zu Jahresbeginn geblieben“, berichtet Clemens Kerscher aus dem Realogis Investment-Team. Damit gestalte sich die Anlage in Prime-Immobilien für Investoren weiterhin sehr attraktiv. Die 4,00 Prozent Marke werde aber voraussichtlich kurzfristig erreicht und in den kommenden Monaten sogar unterschritten werden. Ein Grund für diese Entwicklung sei die geringe Verfügbarkeit an Premium-Produkten, die alle Anforderungen an Neubauimmobilien hinsichtlich der Ausstattung erfüllen, mit einer AAA-Bonität des Mieters und einem Verkaufspreis über 30 Millionen Euro. Zu weiteren neuen Entwicklungen zählt, dass kaum noch ein nennenswerter Preisunterschied zwischen Standard- und Prime-Immobilien vorhanden ist. „Viele Investoren sind bereit, Core-Preise für Nicht-Core-Immobilien zu bezahlen“, so Kerscher.

Die Spitzen-Bruttorendite für Gewerbeparks der neuesten Generation mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren an einem der Top-Standorte ist im Vergleich zum Januar (5,00 Prozent) um 0,2 Prozentpunkte beziehungsweise einem Minus von vier Prozent zurückgegangen und notiert jetzt bei 4,8 Prozent. „Wie berichtet, wird die Mitvertragslaufzeit mittlerweile immer weniger wichtig, was sich in der Spitzen-Bruttorendite für Industrie- und Gewerbeparks mit einer überdurchschnittlichen sowie mittelfristigen Laufzeit widerspiegelt“, so Bülent Alemdag aus dem Realogis Investment-Team. In beiden Fällen beläuft sie sich auf 5,00 Prozent. Der Rückgang im ersten Fall beträgt minus 4,8 Prozent (Rendite im Januar 2019: 5,25 Prozent), im zweiten Fall allerdings schon minus 10,7 Prozent (Rendite im Januar 2019: 5,60 Prozent). (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Realogis

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