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Swisscanto Japan-Fonds vervollständigt nachhaltiges Fondsangebot

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Mit dem „Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan“ hat der Vermögensverwalter Swisscanto sein aktiv gemanagtes Fondsangebot mit Zulassung in Deutschland und Österreich in puncto Nachhaltigkeit vervollständigt.

Die Fonds von Swisscanto sind nun durchgängig konform mit Artikel 8 der EU-Verordnung zur Transparenzpflicht nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosures Regulation, SFDR). Artikel-8-Fonds berücksichtigen nachhaltige Aspekte, während Artikel-9-Fonds darauf abzielen, nachhaltige Wirkungen zu erzielen (zum Beispiel durch Impact Investing). Diesen Bereich decken die Swisscanto-Fonds mit dem Namenszusatz Sustainable ab. Damit sind sämtliche Fondsangebote dem Pariser Klimaziel, die Erwärmung bis 2050 auf unter zwei Grad zu beschränken, verpflichtet.

„Unser japanischer Small & Mid Cap-Aktienfonds ist aufgrund des ausgelagerten Managements ein Nachzügler“, so Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland, Swisscanto Asset Management International. Die Experten von Sparx Asset Management in Tokio zeichnen verantwortlich und haben bestimmte nachhaltige Vorgaben implementiert, um Artikel-8-konform zu sein. Sobotta: „Wir freuen uns sehr, diesen interessanten Fonds nun auch in Verbindung mit einem klaren Nachhaltigkeitsfokus anbieten zu können. Der bereits vor 20 Jahren aufgelegte Fonds verfügt über eine Euro-Tranche und eine in japanischen Yen. Das Fondsvolumen beträgt derzeit rund 115 Millionen Euro, verteilt auf rund 60 Positionen.“

Sobotta und sein Team halten den „Swisscanto (LU) EF Small & Mid Caps Japan“ für einen langfristig attraktiven Baustein zur Beimischung im Portfolio für risikobereite Investoren. Dies belege auch die Brutto-Wertentwicklung der Euro-Tranche, die vor zehn Jahren lanciert wurde, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von 13,56 Prozent. Zwar ist die vergangene Performance keine Garantie für die Zukunft, zeige aber das Potenzial der japanischen Nebenwerte.

Fondsmanager Tadahiro Fujimura: „Aufgrund der Konjunkturerholung wird auch im Land der aufgehenden Sonne mit einem Inflationsanstieg gerechnet. Darüber hinaus geben Kostensteigerungen Anlass zur Sorge. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Vorzüge einzelner Unternehmen. Im gegenwärtigen Umfeld erhöhen wir jedoch die Gewichtung des Fonds in Zyklikern. Dabei achten wir besonders auf Unternehmen mit guter Aussicht auf zukünftige Gewinnsteigerungen, die ihre Kosten kontrollieren und mögliche Preiserhöhungen weitergeben können. Die Sorgen über steigende Zinsen dauern an, aber der Aktienmarkt scheint sie eingepreist zu haben. Aufgrund des aktuellen Anstiegs der Rohstoff-, Transport- und sonstigen Kosten und der erwarteten Verzögerung bei der Bewältigung der Pandemie haben japanische Unternehmen etwas enttäuschende Jahresendprognosen bekannt gegeben. Dies war die Hauptursache für die Abwärtsbewegung des Aktienmarktes. Da sich jedoch die Faktoren, die zu steigenden Kosten führen, zukünftig abschwächen dürften und sich die Wirtschaftsaktivität im Zuge der Impffortschritte wieder der Normalität annähert, könnte sich die Performance der japanischen Unternehmen im 2. Halbjahr verbessern, sodass sie ihre Prognosen übertreffen könnten. Unseres Erachtens gibt es unter den Aktien von Unternehmen mit binnenwirtschaftlicher Orientierung sowie unter den Zyklikern viele unterbewertete Nebenwerte, die noch viel Spielraum für Kurssteigerungen bieten.“ (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Swisscanto

Die Swisscanto Asset Management International S.A., Luxemburg, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Swisscanto Holding AG, die wiederum zum Konzern der Zürcher Kantonalbank gehört. Die Gesellschaft verfügt über eine deutsche Niederlassung in Frankfurt am Main.

www.swisscanto.com