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Aktivismus von Investoren in Europa: Trends und Prognosen bis 2025

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Titel: Aktivismus von Investoren in Europa: Trends und Prognosen bis 2025

Das Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal (A&M) hat kürzlich einen Zwischenbericht veröffentlicht, der sich mit der Tätigkeit aktivistischer Investoren in Europa befasst. Der „A&M Activist Alert“ (AAA) identifiziert derzeit 148 europäische Unternehmen als potenzielle Ziele für aktivistische Investoren in den nächsten anderthalb Jahren, darunter 31 deutsche Unternehmen. In den Monaten April und Mai dieses Jahres verzeichnete A&M einen signifikanten Anstieg des Aktivismus in Europa, wobei Deutschland und die Schweiz besonders im Fokus standen.

Ein interessanter Trend ist der zunehmende Einsatz von kleineren Investoren, die mittlerweile für fast die Hälfte aller Kampagnen verantwortlich sind. Größere aktivistische Fonds hingegen setzen vermehrt auf diskrete Gespräche hinter verschlossenen Türen anstelle öffentlicher Kampagnen. Diese Entwicklung spiegelt eine wachsende Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Offenheit zwischen Unternehmen und aktivistischen Investoren wider.

Die Analyse zeigt auch eine Verschiebung des Interesses hin zum Industriesektor, insbesondere im Bereich Materials. Unternehmen wie Linde und Kenmare Resources wurden als Ziele identifiziert. Obwohl der Industriesektor weiterhin die meisten Kampagnen aufweist, steigt das Potenzial für Aktivisten in anderen Sektoren deutlich an.

Für die Zukunft prognostiziert A&M eine Fortsetzung des aktuellen Aktivismustrends, insbesondere im Bereich M&A. Mehr Fusionen und Übernahmen werden voraussichtlich den Aktivismus in den Bereichen Konsumgüter, Energie und Materials antreiben. Deutsche und Schweizer Unternehmen werden dabei eine Schlüsselrolle spielen.

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