Start Allgemeines Mögliche Bodenbildung im Büromarktindex Deutschen Pfandbriefbank angedeutet

Mögliche Bodenbildung im Büromarktindex Deutschen Pfandbriefbank angedeutet

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Der Büromarktindex pbbIX der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) setzte seine Abwärtstrend im ersten Quartal 2024 fort und erreichte mit einem Minus von 2,01 einen neuen Tiefstand seit dem ersten Quartal 2009. Trotzdem verlangsamte sich der Rückgang des Index etwas, was möglicherweise auf eine Bodenbildung an den Büroimmobilienmärkten hindeutet. Nach einem Jahr 2023, das von einer schrumpfenden Wirtschaft geprägt war, konnte im ersten Quartal 2024 ein geringes Wachstum verzeichnet werden. Mit einer erwarteten langsamen Konjunkturerholung könnte dies im Laufe des Jahres zunächst zu einer Stabilisierung und dann zu einer Aufwärtsentwicklung der Büromärkte führen.

Dennoch wird für das zweite Quartal weiterhin mit einer unterdurchschnittlichen Performance der Büromärkte gerechnet. Daher wird die Nachfrage nach Büroflächen vorerst verhalten bleiben. Die Vermietungsleistung auf dem Flächenmarkt stagnierte auch im ersten Quartal 2024 weiterhin. Obwohl die Vermietungen mit 625.000 Quadratmetern auf einem ähnlichen Niveau wie zu Beginn des Jahres 2023 blieben, wurde gegenüber dem starken Schlussquartal 2023 ein Rückgang von 16 Prozent verzeichnet.

Die Mieten für erstklassige Objekte in besten Lagen stiegen weiter an, während die Durchschnittsmieten nur leicht zulegten. Im ersten Quartal 2024 waren die Spitzenmieten gut acht Prozent höher als im Vorjahr. Der Wettbewerb um Topflächen in zentralen Lagen wird voraussichtlich auch im Jahr 2024 zu einem Mietwachstum im Spitzensegment führen.

Die Mittelzuflüsse an den Big-7-Büroinvestmentmärkten blieben auch im ersten Quartal 2024 sehr niedrig. In den Big-7-Märkten wurden zu Jahresbeginn nur Büroimmobilien im Wert von rund 700 Millionen Euro erworben, was das geringste Investmentvolumen seit dem zweiten Quartal 2009 darstellt. Wichtige Faktoren für eine Erholung des Investmentmarktes sind die Stabilisierung der Kaufpreise, angemessene Risikoprämien und stabile bis sinkende Zinskonditionen für Fremdkapitalaufnahmen. Analysten der Deutschen Pfandbriefbank erwarten eine langsame Erholung der Investmentmärkte ab dem zweiten Halbjahr dieses Jahres.

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